Über den Test
Der PSSM1-DNA-Test überprüft das Vorhandensein des betroffenen Allels am GYS1-Lokus, das für die Polysaccharid-Speicher-Myopathie Typ 1 (PSSM1) verantwortlich ist.
Probenentnahme
Bearbeitungszeit
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Standardbearbeitung: Ergebnisse in 5 Werktagen nach Probeneingang im Labor. Kunden organisieren und tragen die Kosten für den Versand der Proben.
Warum testen?
Dieser Gentest hilft Züchtern, Pferde zu identifizieren, die das PSSM-Allel tragen. Informierte Zuchtentscheidungen können die Geburt betroffener Fohlen verhindern. Während PSSM nicht geheilt werden kann, kann die Muskelfunktion durch Futterumstellung und Trainingsroutinen beeinflusst werden.
Der PSSM1-Test wird von vielen Zuchtbüchern verlangt und ist beim Kauf eines Pferdes sehr empfehlenswert. Das Testen auf PSSM1 im Rahmen der Ankaufsuntersuchung kann sicherstellen, dass Sie eine fundierte Entscheidung treffen, da die Erkrankung die Leistung und die allgemeine Gesundheit des Pferdes beeinträchtigen kann.
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Ergebnisbeschreibung
Die DNA-Testergebnisse sind eine der folgenden:
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n/n: Negativ für PSSM1. Kein betroffenes Allel vorhanden.
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n/P1: Positiv heterozygot für PSSM1. Ein mutiertes Allel vorhanden. Das Pferd kann das PSSM1-Allel an 50 % seiner Nachkommen weitergeben.
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P1/P1: Positiv homozygot für PSSM1. Zwei mutierte Allele vorhanden. Das Pferd gibt das PSSM1-Allel an 100 % seiner Nachkommen weiter.
Zusätzliche Informationen
Die Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM1) ist eine erbliche Muskelerkrankung, die viele Rassen betrifft. Die Erkrankung wird durch eine Mutation im GYS1-Gen verursacht, die zu einer abnormen Ansammlung von Glykogen in den Muskeln führt. Dies kann Symptome wie Muskelzittern, Steifheit, Bewegungsunwilligkeit und übermäßiges Schwitzen verursachen. Das Management von PSSM1 umfasst eine Änderung der Ernährung und regelmäßige Bewegung, um die Symptome zu lindern.
Weitere Informationen in unseren FAQs
FAQs
Welche Rassen sind von PSSM1 betroffen?
PSSM1 betrifft viele Rassen, darunter Quarter Horses, Belgische Kaltblüter und Warmblüter. Die Prävalenz der Mutation variiert je nach Rasse, wobei einige Rassen eine höhere Inzidenz der Erkrankung aufweisen.
Wie wird PSSM1 vererbt?
PSSM1 wird autosomal dominant vererbt, was bedeutet, dass Pferde mit einer (n/P1) oder zwei (P1/P1) Kopien des mutierten Gens die Krankheit entwickeln können. Pferde mit zwei Kopien zeigen im Allgemeinen schwerere Symptome.
Wie kann PSSM1 behandelt werden?
Die Behandlung umfasst diätetische Anpassungen zur Reduzierung der Stärke- und Zuckeraufnahme sowie ein konsequentes Trainingsprogramm. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, das Auftreten von Symptomen zu verhindern oder deren Schwere zu verringern.
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